Denttabs und meine Zahnbürste bereit für Zähneputzen

Wie so häufig war ich wieder einmal mit einem Freund bei meinem Lieblingsburgerladen verabredet. Mittlerweile ist es auch sein Lieblingsburgerladen, weil Burger und Pommes dort gleichermaßen gut schmecken, was nicht selbstverständlich ist. Es gibt Burgerläden, die haben Burger zum Niederknien, dafür sind die Pommes mau. Und es gibt Burgerläden, da würde man am liebsten in den Pommes baden, dafür sind die Burger zum vergessen. Außerdem mag ich die Mitarbeiter in dem Lokal und die Cocktails sind auch ganz gut. Darum geht’s jetzt aber gar nicht, sondern um meinen letzten Besuch dort.

Das Logo der dzb lesen

In Windeseile ist der Monat vorbeigegangen, zumindest im Rückblick. Die Arbeitstage waren eher zäh, aber die Tage werden endlich wieder länger. Als ich meinen letzten Beitrag veröffentlicht hatte, musste ich noch für die Spaziergänge mit Alma Schal und Jacke tragen. Doch die Tage werden nicht nur länger, sondern auch endlich wieder wärmer. Ja, bis zu 20 Grad!

Heute reicht schon das T-Shirt. Ist schon schön, der Himmel ist strahlend blau und ich kann auf dem Balkon sitzen und diesen Artikel schreiben. Aber nicht nur mir gefällt die Wärme, auch Alma liegt mit auf dem Balkon, immer die Nase in der Sonne :-)  Selbstverständlich sitze ich nicht nur auf dem Balkon um einen neuen Beitrag zu verfassen. Ich entspanne mich auch liebend gern bei einem guten Hörbuch in meiner Hängematte.

Alma und Denny beim ersten Kennenlernen, dieses Foto findet sich von nun an auch in der Seitenleiste

Habt Ihr eigentlich gemerkt, dass ich vor wenigen Tagen einige Neuerungen hier auf Blindfuchs.de aktiviert habe? Falls nicht, Dann stoße ich Euch direkt mit der Nase auf die Neuerungen, denn eine davon war die Ursache dafür, dass ihr hier so lange nichts Neues lesen konntet. Auch will ich von Euch wissen, ob es Euch gefällt, was ich ändern oder belassen kann.

Alma und Denny beim ersten Kennenlernen

Die Zeit fliegt! Bereits vor etwas über einem Monat ist Denny in Rente gegangen und Alma bei mir eingezogen. Und irgendwie fühlt es sich so an, als ob sie schon viel länger da wäre. Ich muss ehrlich sagen, ich kann mir das Leben nicht mehr wirklich ohne sie vorstellen. Dennoch: Einiges hat sich in den letzten Wochen verändert. Zeit also für ein Update. Wie ist der Wechsel zu einer Blindenführhündin wirklich?

Ich neben einer geschnitzten Eule auf dem Erlebnispfad

Vier Jahre lang habe ich im Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg in Veitshöchheim, einem Vorort von Würzburg, mein berufliches Leben neu ausgerichtet. Genau zehn Jahre ist das ganze jetzt her. In der Zeit von 2008 bis 2011 habe ich erst eine Blindentechnische Grundausbildung und anschließend eine Umschulung zum Informatikkaufmann absolviert.

Die Stadt und Gegend sind wunderschön, keine Frage. Sie liegt am Main und ist von Weinbergen umgeben. Vor allem die Altstadt hat ein tolles Flair. Es gibt so einige geschichtsträchtige Bauwerke und die Fränkische Küche lässt mir alleine vom Gedanken daran das Wasser im Mund zusammenlaufen. So würde ich jederzeit wieder das BFW Würzburg für meine berufliche Neuorientierung auswählen.

Damit auch Ihr verstehen könnt, wie das kommt, bin ich ein wenig in mich gegangen und habe anlässlich meines 10-jährigen Jubiläums die zehn besten Gründe zusammengefasst, wegen derer auch Ihr diese Gegend einmal besuchen solltet. Hierfür ist auch keine berufliche Neuorientierung notwendig :-)

Denny in seinem neuem orthopädischen Seniorenbett

Denny ist mittlerweile zehneinhalb Jahre alt und seit genau neun Jahren ist er schon Teil meines Lebens. Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt und wie viele Jahre er bereits mein ständiger Begleiter ist!

Ich kann mich noch gut daran erinnern, als ich ihn Anfang 2012 kennengelernt hatte und er sich noch mitten in der Ausbildung zum Blindenführhund befand. Kaum war seine Ausbildung abgeschlossen, verließ er auch schon die Führhundschule und sein gewohntes Umfeld und musste kurz darauf in der Gespannprüfung zeigen was er gelernt hatte. Natürlich musste nicht nur Denny während der Gespannprüfung seine beste Leistung bringen, sondern auch ich musste zeigen, dass wir als eingespieltes Team super zusammenarbeiten.

Doch, "nach der Ausbildung ist vor der Ausbildung" und so mussten wir auch durch unseren Umzug nach München häufig neue Herausforderungen überwinden. Eine besonders große neue Herausforderung steht uns beiden nun bald bevor.

Eine alte Röhre, welche längst einem moderneren Smart TV weichen musste.

Bei mir stand jetzt eine Aktualisierung an, nachdem ich diese eigentlich lange heraus gezögert hatte. Es lief ja alles – und die Frage steht sicher für einige Menschen im Raum: Braucht man noch einen weiteren Fernseher im Schlafzimmer? Eine Frage, die ich natürlich nicht beantworten kann. Letzten Endes würde für mich natürlich mein Samsung Fernseher im Wohnzimmer, mein iPad oder auch mein iPhone mit den entsprechenden Apps völlig ausreichen. Doch diesen Punkt lassen wir einmal völlig außer Betracht. Zu den bekanntesten Smarten Fernsehern zählen die Geräte von Panasonic, Samsung, Sony und LG. Doch wo liegen die Unterschiede zwischen den vier Herstellern und wie barrierefrei sind die Systeme? Diese Frage beantworte ich euch jetzt in meinem Vergleich:

Der Kuscheltier Blindfuchs beim Fernseh schaun

So wie die Lage sich aktuell entwickelt, werden wir in den nächsten Wochen wohl noch viele Abende zuhause verbringen. Und der April, der macht ja wettertechnisch bereits ohnehin was er will. Alles kein Problem, denn mein Fernsehsessel ist bequem und dank meines Soundsystems kommt Kino Feeling zuhause auf. Doch welche Filme kann ich empfehlen? Diese Frage wurde mir vor kurzem erst gestellt. Meine unkreative Antwort sich einfach die Top 250 der Internet Movie Database (IMDb) einmal anzuschauen stieß auf wenig Gegenliebe. Deshalb habe ich mir zur Aufgabe gestellt Euch hier meine Top 5 Filme vorzustellen, welche man meiner Meinung nach auf jeden Fall gesehen haben sollte.

Denny und ich an einem schönen Tag beim Spaziergang an der Isar

Herrlich. Das Thermometer ist endlich nicht mehr unter dem Gefrierpunkt - die Wege sind wieder schneefrei. Macht Laune. Macht mir bessere Laune. Lockt mich auch aus meiner Wohnung und weg vom PC. Holt mich raus an die frische Luft. Denny schnappen, ab in einen der zahlreichen Münchner Parks oder an die Isar. Hauptsache draußen unterwegs sein.

Dank Corona finden meine üblichen Hundetreffs aktuell nicht mehr statt. Sicher verständlich, doch jeden Tag alleine mit Denny spazieren zu gehen ist nicht gerade meine Traumvorstellung.

Geht es Euch wie Denny und mir? Falls ja, dann habe ich hier ein paar Tipps zusammengefasst, die Denny und mich auch weiterhin dazu animieren größere Runden spazieren zu gehen.

Die help2type passt perfekt auf mein iPhone. Im unteren Bereich sind die Bänder zum sicheren Wegklappen zu sehen

Für viele ist eine Hardware-Tastatur am Smartphone ein Relikt aus längst vergangenen Mobiltelefon-Zeiten. Dennoch wünsche ich sie mir ebenso wie einige meiner Leser zurück. Denn Hardware-Tastaturen bieten zumeist Treffsicherheit, dadurch erhöhte Schreibgeschwindigkeit und somit schlussendlich auch mehr Lust am Verfassen längerer Nachrichten. Ich kenne viele, die sich über eine externe Tastatur für das Smartphone freuen würden. Das Magic Keyboard für das iPad zeigt wie sowas besonders gut gelöst aussehen kann aber wieso gibt es sowas nicht für das Smartphone?

Gibt’s nicht? Doch! Ein Gadget von help2type. Das gleichnamige Produkt wurde mir zum Test zur Verfügung gestellt und verspricht genau das. Wie das im Einzelnen umgesetzt wurde, und ob mich das Produkt überzeugen konnte werdet ihr im Artikel erfahren.

Denny beim Biergartenbesuch

Als vergangenen Sommer, nach dem ersten Lockdown endlich die Biergärten wieder geöffnet hatten, war ich mit Freunden zum Essen verabredet. Wie üblich wollte ich einfach mit EC-Karte bezahlen. Normalerweise kann ich auch als Blinder meine PIN per Hand auf einem mit Tasten zu bedienendem Kartenlesegerät eingeben. Die Bestätigen-Taste befindet sich ebenfalls für mich sichtbar, bzw. fühlbar auf dem Gerät. Auf diesem Weg kam ich bis zu diesem Zeitpunkt immer gut zurecht.

Doch dieses Mal war das Gerät nur mit Touchscreen ausgestattet. Keine fühlbaren Tasten, keine Möglichkeit für mich, meine Geheimzahl einzugeben. Tja, was nun? In diesem Fall war es nicht schwer, eine Lösung zu finden, da ich genügend Bargeld dabei hatte. Für mich stellte sich aber sogleich die Frage, was hätte ich in dieser Situation alternativ hätte machen können. Mittlerweile habe ich eine Lösung für dieses Problem gefunden und möchte euch daran teilhaben lassen.

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Letzte Kommentare

Hi Stine, ja die Vorstellung ist im ersten Augenblick etwas abwegig, doch für Menschen wie mich...

vor 1 Woche
Geschrieben von: Stephan

Hi Grit, ich hätte früher auch nie gedacht das so etwas möglich ist, doch ich bin heil froh dass...

vor 1 Woche
Geschrieben von: Stephan

Hi Tina, ja das Autofahren hat mega Spaß gemacht und für Menschen wie mich die ihr halbes...

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Geschrieben von: Stephan

Hi Cornelia, ja ich denke zu wissen was du meinst. Es gehört schon ganz schön Überwindung dazu...

vor 1 Woche
Geschrieben von: Stephan

Das ist ja wirklich interessant. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie es ist, blind zu fahren....

vor 1 Woche
Geschrieben von: Cornelia

Ich kann mir kaum vorstellen, wie viel Überwindung es zuerst einmal brauchen mag, einem Menschen...

vor 1 Woche
Geschrieben von: Tina

Verrückt! Das ist grandios was Du hier schreibst! Niemals hätte ich für möglich gehalten, dass...

vor 2 Wochen
Geschrieben von: Grit

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