Auf der Seite der Blindenführhund habe ich bereits darüber geschrieben warum ich mich dazu entschieden habe mir einen Blindenführhund zuzulegen und das ich mir eine Blindenführhundschule herausgesucht hatte die mir auch gefallen hat. Jedoch habe ich diesen Artikel damit enden lassen das ich der Schule mein Rezept übergeben habe, so dass diese meiner Krankenkasse einen Kostenvoranschlag zukommen lassen kann und diesen hoffentlich auch so schnell wie möglich genehmigt. Nun musste ich also warten bis die Genehmigung bei mir ein Trift und Hoffen das die Krankenkasse nicht noch irgendwelche Bescheinigungen oder Tests von mir verlangt um diese auszustellen.

 

Nach ca. 2Wochen des Wartens kam dann endlich ein Brief von der Krankenkasse bei mir an und ich hatte natürlich gehofft das dies die Genehmigung ist, doch leider war dem nicht so, die Krankenkasse wollte nur von mir wissen wofür ich einen solchen Hund benötige, ob der Blindenstock nicht ausreicht, warum dieser nicht ausreicht, ob ich schon alle anderen Möglichkeiten ausprobiert habe die es noch gibt und noch einige Fragen dieser Art mehr. Da mir das Risiko zu hoch war, dass meine Antworten nicht ausgiebig genug sind und ich deshalb nochmals einen weiteren Fragebogen bekomme und sich so die ganze Angelegenheit noch zusätzlich in die Länge zieht, habe ich direkt auf der angegebenen Telefonnummer angerufen und versucht die zuständige Sachbearbeiterin zu erreichen. Diese war aber leider gerade in einem anderen Gespräch und so hatte ich einen Kollegen von ihr am Telefon, nachdem ich diesem den Sachverhalt geschildert hatte versprach er mir dass die Zuständige Sachbearbeiterin mich in den kommenden 3 Stunden zurück rufen wird. Da ich nach über 4 Stunden warten noch immer keinen Anruf von dieser erhalten hatte rief ich die Nummer nochmals an und dieses Mal hatte ich Glück denn obwohl meine Sachbearbeiterin nun auch nicht erreichbar war hat der Mann mit dem ich jetzt sprach alle Antworten zu den Fragen in das System aufgenommen und wenn ich auf eine Frage nicht ausgiebig genug geantwortet hatte fragte er nochmals nach. Im Anschluss daran habe ich leider nichts mehr von der Krankenkasse gehört, weshalb ich nach 2Wochen nochmals bei dieser anrief und nach dem aktuellen Stand der Dinge fragte, darauf bekam ich die Antwort das mein Antrag von Ihnen genehmigt wurde, aber dieser nun zum Medizinischen Dienst weitergeleitet wurde und Sie nun nur noch auf das OK von diesem warten müssen um mir die Kostenübernahme erteilen zu können. Da ich dachte dass dies nur ein paar Stunden oder wenige Tage in Anspruch nimmt rief ich sogleich freudig und zuversichtlich die Blindenführhundschule an und Informierte diese über den Stand der Dinge, doch da diese mehr Erfahrungen als ich mit diesem Genehmigungsprozess haben holten Sie mich wieder zurück auf den Boden der Tatsachen. Jedoch nach wenigen Tagen riefen Sie mich an und erzählten mir das derjenige für den Sie den Führhund ausbilden mit dem ich bei unserem erstmaligen Treffen gelaufen bin nun leider von seiner Krankenkasse eine Absage erhalten hat und da ich ja ebenfalls einen solchen haben möchte könnte ich diesen bekommen, natürlich nur sofern ich die Genehmigung erhalte und Ihn auch haben möchte. Die Entscheidung ob ich diesen Hund haben möchte fiel mir sehr leicht, denn dieser Hund hatte mir bereits auf Anhieb sehr gut gefallen und ich hatte mir gewünscht wenn möglich genauso einen zu bekommen. Dass Ich nun so viel Glück habe freute mich selbstverständlich total und deshalb fragte ich gleich einmal nach ob es möglich ist das wir uns vielleicht in der Zeit bis ich die Genehmigung erhalte noch einmal treffen könnten so dass sich der Hund und ich schon einmal an einander gewöhnen können und es so unter Umständen dann für uns beide leichter ist wenn es dann so richtig losgehen soll. Von dieser Idee waren Sie sogleich begeistert und so machten wir aus das einer der beiden am kommenden Wochenende mit Denni so heißt der Hund bei mir vorbei kommt und wir ein paar Stunden etwas unternehmen. Am Wochenende kamen dann Denni und der Trainer tatsächlich zu mir und wir haben das erste Mal eine Runde durch das Dorf gedreht in dem ich lebe, anschließend sind wir dann noch kurz ein wenig ins Feld gelaufen wo Denni dann Freizeit hatte und wir etwas mit Ihm gespielt haben. Danach sind wir dann wieder zu mir gegangen wo wir Denni meiner Familie vorstellten und Ihn auch mit unserer Hündin Billy bekannt machten, denn alle waren schon total gespannt darauf zu sehen welcher Hund wahrscheinlich bald mein täglicher Begleiter sein wird. Nachdem Alle Denni kennengelernt hatten und dieser sich etwas auf unserem Grundstück umgesehen hatte, sind die beiden wieder weggefahren. Anschließend vergingen die Wochen damit dass ich die Krankenkasse wöchentlich anrief um nach dem Stand der Dinge zu fragen und so versuchte den ganzen Vorgang ein wenig schneller voranzutreiben. Nach ein paar Wochen war es dann endlich soweit und der Trainer rief mich an um mir mitzuteilen das die Genehmigung nun bei Ihnen eingetroffen ist und es daher in den kommenden Tagen mit der Einarbeitung losgehen könnte, doch da er diese leider nicht selber machen kann sondern seine Kollegin konnte er mir noch keinen genauen Tag sagen. Daher musste ich nun warten bis diese sich bei mir meldet, doch schon nach kurzer Zeit rief Sie mich an und meinte dass wenn es mir recht ist könnten wir am kommenden Montag den 18. Juni bereits mit der Einarbeitung beginnen.

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